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12. March 2011
LASK – FC Wacker Innsbruck

In der 25. Bundesliga-Runde traf der LASK auf die Elf von Wacker Innsbruck. Für den LASK war es eine richtungsweisende Partie, zumal auch die Innsbrucker im Frühjahr noch keine großartigen Leistungen zu Buche stehen hatten. Des Weiteren traf im Parallelspiel Mattersburg im Heimspiel auf Kapfenberg, was für unsere Schwarz-Weißen noch mehr Ansporn sein musste, um unbedingt in diesem Spiel (wenn möglich dreifach) zu punkten.

 

Never change a winning team

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Aridane Hernandez Tenesor

Trainer Walter Schachner vertraute gegen die Tiroler auf die selben elf Männer, die bereits in Graz ein gutes Spiel gezeigt und den ersten Punkt seit Dezember 2010 nach Linz geholt hatten. Der LASK begann also mit Mandl im Tor, den beiden Innenverteidigern Lukás und Lopez in der Abwehrzentrale, sowie auf den Außenpositionen mit dem gegen Graz stark spielenden Bubenik und Piermayr. Die Mittelfeldachse machten Justice Majabvi und Rene Aufhauser klar. Über die Außen sollten Hart und Bukva die beiden Angreifer Kragl und Tenesor mit Flanken füttern.

Die Innsbrucker waren zu Beginn sehr zurückhaltend. So fand der LASK die erste Aktion der Partie vor. Nach einem guten Zuspiel von Bukva kam Hart frei auf Rechts zur Flanke. Für Innsbrucks Torhüter Grünwald eine ungemütliche Hereingabe, die er aber bravourös abfangen konnte. Der LASK gab das Spiel aber nicht aus der Hand und hatte eindeutig mehr vom Spiel. So auch in Minute 16. Aufhauser kam nach sehr gutem Pass von Majabvi im Strafraum der Gäste zum flanken. Diese erreichte Lukas Kragl jedoch nicht mehr optimal. Sein Schuss wurde von der Wacker-Abwehr zur Ecke geklärt.

Es geht aufwärts…

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Kapitän Aufhauser im Zweikampf gegen zwei Tiroler

Die LASK-Fans unterstützten die Mannschaft von Beginn weg lautstark. In der 20. Spielminute wurde – wie auch in den bisherigen Heimspielen im Jahr 2011 – der Reichel-Raus-Banner – gefolgt von energischen “Reichel Raus”-Rufen – präsentiert. Die Elf von Walter Schachner in Minute 26 bereits mit der nächsten Möglichkeit zur Führung. Der Spanier Tenesor kam nach einer schönen Flanke etwas unerwartet an den Kopfball. Zwei Innsbrucker Verteidiger hatten sich dabei verschätzt. Der Kopfball jedoch zu zentral, als dass er für den Tiroler Schlussmann gefährlich hätte sein können. Die 33. Minute brachte dann die erste Chance für Wacker Innsbruck. Ein guter Schuss von Perstaller aus knapp 16 Metern konnte der bis dahin unbeschäftigte Mandl in höchster Not noch über die Latte drehen.

Die letzten beiden Chancen der ersten Halbzeit hatte dann aber wieder der LASK. In Minute 36 setzte Florian Hart aus zirka 25 Metern einen Schuss nur knapp über das Tor der Gäste – ein Freistoß von Tenesor in der Nachspielzeit fiel zu schwach aus. In den ersten 45 Minuten bestätigte der LASK jedenfalls den Aufwärtstrend, der mit der Einstellung von Schachner begann. Die Linzer mutig in der Vorwärtsbewegung und mit einer konzentrierten Vorstellung in der Defensive.

Aufwind für Innsbruck

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Die Tiroler hatten erkannt, dass auch sie etwas für das Spiel tun müssen, um hier zu punkten. Folglich kam von den Schwarz-Grünen in der zweiten Halbzeit viel mehr. Die Linzer agierten häufig in der eigenen Hälfte und kamen zu Beginn nur selten in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Nennenswerte Möglichkeiten ergaben sich anfänglich jedoch für beide Mannschaften nicht. In Minute 57 blieb Wolfgang Bubenik nach einem Zweikampf erneut angeschlagen liegen. Diesmal konnte er jedoch nicht mehr weiter machen. Für den Verteidiger kam Leonhard Kaufmann in die Partie, der in das Mittelfeld vorrückte. Piermayr übernahm die linke Aussenverteidigerposition – Florian Hart agierte von nun an als Rechtsverteidiger.

Die erste größere Chance der zweiten Halbzeit hatten dann die Gäste aus Innsbruck. Nach einer guten Flanke von Schreter, kam Wacker-Stürmer Burgic an den Kopfball. Dieser fiel zum Glück für den LASK zu leicht aus. Nur 3 Minuten später probierte es Schreter selbst. Sein Schuss verfehlte das Tor von Thomas Mandl nur knapp. Das Spiel von da an – auch aufgrund von vielen Einwechslungen – etwas zerrüttet. In der 85. Minute dann eine Glanztat vom Linzer Torhüter. Burgic kam nach gutem Stangerlpass frei im 5-Meterraum an den Ball. Doch Mandl klärte mit blitzartigem Reflex für den LASK.

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Viele Zuseher hatten sich bereits mit einem 0:0 abgefunden. Doch es kam wiedereinmal faustdick für unsere Schwarz-Weißen. Bergmann fand mit einem Traumzuspiel Burgic, der vor dem Tor keine Mühen damit hatte, den Ball an Thomas Mandl vorbei zu schieben. Dieses Tor in Minute 89 der Todesstoß für den LASK. In der Nachspielzeit hatte Innsbruck gar die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Diese Gelegenheit lies Schreter frei im Strafraum kläglich verstreichen. Die Linzer konnten sich bis zum Schlusspfiff durch Schiedsrichter Brugger keine Chance mehr herausspielen. Der LASK versäumte es schlicht in Halbzeit eins das wichtige Führungstor zu machen. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Innsbrucker ins Spiel. Walter Schachner versuchte kurz vor Schluss noch mit der Hereinnahme von Ruano Santana für den Verteidiger Lopez den Sieg zu erzwingen. Das Tor machten dann aber leider die Innsbrucker.

Die Fans

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Der LASK-Sektor war von Anfang an schwer motiviert. Der Punktegewinn in Graz lockte wieder viele Fans in das Stadion. Die Choreographie der LASK-Fans wusste zu gefallen. Knapp über die vollen 90 Minuten feuerten sie die Mannschaft lautstark an. Nach Abpfiff des Spiels liesen die Linzer Fans aber ihrer Wut freien Lauf. LASK-Präsident Reichel bekam hier wieder einiges an Beschimpfungen zu hören. Einige Fans sprangen – mit dem Ziel VIP-Tribüne – über den Zaun. Doch ein sehr großzügiges Aufgebot der Polizei konnte die Situation bereinigen. Die Beamten bildeten vor dem Linzer Fansektor einen Halbkreis und schirmten die Fans damit komplett ab. Die Fans forderten PMR mit Sprechchören zum Besuch im Fansektor auf. Erfolglos – wie man sich ja denken kann! Der LASK nun mit 1,5 Beinen in der zweiten Liga. Der Frust der schwarz-weißen Fans also nur zu verständlich.

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