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17. April 2014
Zu Ostern gegen Allerheiligen – Halleluja!

In den Ohren eines Schwarz-Weißen klingt die kommende Spielpaarung nicht nur aufgrund der Ambiguität des Begriffes Allerheiligen wie ein doppelter Feiertag – nein, auch der Verein, der am Samstag auf der Gugl gastieren wird, ist himmlisch: Ein jeder, der schon einmal die Reise in dieses verschlafene steirische Dorf angetreten hat, weiß wovon ich spreche: Die Gastfreundschaft der Allerheiligener, ihr exzellenter Stadionwein zu günstigen Konditionen und der komfortable Dorfwirt, bei dem eine Übernachtung vor Rückreiseantritt beinahe Pflicht ist, werden vielen LASKlern noch lange in Erinnerung bleiben.

Und selbst in sportlichen Belangen gibt’s aus schwarz-weißer Sicht nur Positives zu berichten. Denn in den bisherigen drei Duellen mit dem LASK gab sich der SV Allerheiligen stets freundlich und gab alle neun Punkte ab. Auch Rückhalt Pervan musste gegen die Steirer noch nie hinter sich greifen, eine Serie, die er am Samstag sicherlich gerne verlängern möchte.

Prekäre Lage beim ASV

9Doch einfach wird dies mit Sicherheit nicht, denn Allerheiligen kämpft zur Stunde mit aller Macht um’s Regionalliga-Dasein. Die Schwarz-Gelben liegen aktuell nur ein Pünktchen vor den am ersten Abstiegsplatz verharrenden Vorwärtslern und müssen so noch bis zum Saisonende weiterzittern. Da würde ein Punktgewinn gegen ohnehin schon relegationsqualifizierte Linzer nur gut tun.
Immerhin kann man mit dem Selbstvertrauen von drei ungeschlagenen Partien in Folge die Reise nach Linz antreten, doch dann ist’s auch schnell vorbei mit der Selbstsicherheit:
Mit nur 27 Toren zählt die Offensive des ASV zu den harmlosesten der Liga, und beinahe die Hälfte steuerte ein Spieler im Alleingang bei: Vedran Vinko, in der Sommerpause vom slowenischen Erstligisten ND Mura 05 gekommen, brachte es bisher auf 12 Volltreffer und ist mit Abstand das heißeste Eisen im Angriff der Gäste.

Die Lage beim LASK

Bis auf Dominik Stadlbauer, der sich im Auswärtsspiel gegen Kalsdorf eine Verletzung am rechten Bein zuzog, Schröger und Freudenthaler kann Daxbacher erneut aus dem Vollen schöpfen. Ob er – angesichts der letzten Aufstellungen – irgendwann noch einmal mit einschneidenden Rotierungsmaßnahmen beginnt, darf mittlerweile bezweifelt werden, er will offensichtlich jedes Spiel nutzen, um für die Relegation das beste Aufgebot herauszufiltern.

Fazit

Am Samstag wird den schwarz-weißen Anhang mit Sicherheit wieder ein interessantes Duell ins Haus stehen, nichtsdestotrotz gehen wir natürlich als absoluter Favorit in die Begegnung und sollten sich die Jungs ordentlich anstrengen, darf einem Drei-Punkter nichts im Wege stehen.

Samstag, 19.04.2014
23. Runde, Regionalliga Mitte

Linzer Stadion, Anpfiff: 15:30 Uhr
Liveticker auf www.seit1908.at

Seit1908
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